Grußwort des Superintendenten

Ein herzlicher Gruß aus dem Kirchenkreis Bramsche gilt allen denen, die diese Internetseite unseres evangelischen Kirchenkreises besuchen.

Auf dem Foto können Sie nahezu alle Hauptamtlichen im Verkündigungsdienst sehen. Mit den DiakonInnen und den PastorInnen sind wir Mitte Februar dieses Jahres auf einem Pastoralkolleg in Loccum gewesen. ‚Wie können wir zeit- und evangeliumsgemäß Konfirmandenunterricht erteilen?‘ ist die Frage gewesen, mit der sich insgesamt 25 PastorInnen und sieben DiakonInnen beschäftigt haben. Wieder einmal wurde ein Schwerpunkt kirchlicher Arbeit im Kirchenkreis bei dieser Unternehmung anschaulich. Wir bemühen uns in den 25 Gemeinden darum, in der Tat eine generationenübergreifende Kirche zu leben. Dabei ist es klar, dass immer wieder nach neuen Möglichkeiten gesucht werden muss, die Menschen in den Gemeinden dort abzuholen, wohin sie ihr Lebensalter und ihre Lebenssituation stellt.

Unser Kirchenkreis Bramsche ist groß. Die weiteste Entfernung von der äußersten Gemeinde im Südosten bis zur äußersten Gemeinde im Nordwesten beträgt 90 Kilometer. 65.000 Gemeindeglieder gehören dazu, die in freundlicher Nachbarschaft zu den römisch katholischen Gemeinden und anderen christlichen oder religiösen Gemeinschaften leben.
Unser Stolz gehört den 13 Kindertagesstätten, die in der Trägerschaft des Kirchenkreises sind und vier weiteren Kindergärten, die von Kirchenvorständen verwaltet werden.
Gern arbeiten wir mit den Nachbarkirchenkreisen Osnabrück und Melle - Georgsmarienhütte zusammen, mit denen wir uns ein gemeinsames Kirchenamt in Osnabrück teilen.
Seit zwei einhalb Jahren bin ich Superintendent in unserem Kirchenkreis. Mein Name ist Hans Hentschel und für alle Gemeinden kann ich die Einladung aussprechen, dass Sie uns sehr willkommen sind, wenn Sie nach Ihrem virtuellen Besuch auf den Seiten unseres Kirchenkreises einmal eine unserer Kirchen im ‚richtigen Leben‘ besuchen wollen.
Lassen Sie sich von unseren Angeboten und Einladungen begeistern und bleiben Sie behütet

Ihr Hans Hentschel, Superintendent


Ephoralbericht von Superintendent Hans Hentschel vor dem Kirchenkreistag am 12. 2. 2014

Liebe Schwestern und Brüder,
zum dritten Mal habe ich die Gelegenheit, meinen Ephorenbericht vor Ihnen vorzutragen und ich freue mich, dass mir damit die Möglichkeit eingeräumt wird, meine Sicht auf unsere Kirche und unseren Kirchenkreis vorzustellen. 

Was mir insgesamt immer wichtiger wird, ist die Erkenntnis, dass Kirche und Kirchenleitung ein ‚Team-Ereignis‘ ist. Darum werden Pastorin Anke Kusche und Pastorin Elfriede Siemens sich als Stellvertreterinnen des Superintendenten zu ihren Verantwortungbereichen selbst im Rahmen dieses Ephoralberichtes zu Wort melden. Und weil er unserer regelmäßigen Leitungsrunde zwischen den Sitzungen des Kirchenkreisvorstandes und den Treffen des Kirchenkreistages angehört, wird auch der stellvertretende Leiter des Kirchenamtes in Osnabrück, Carsten Krabbenhöft, sowohl etwas zur allgemeinen Verwaltung wie auch zu den Kindertagesstätten sagen, die wir im Kirchenkreis haben.

Ich beginne mit allgemeinen Gedanken zur Frage, ob die Kirche politisch sein darf. Diese Gedanken legen sich durch das Thema der Reformationsdekade nahe, das im Jahr 2014 ‚Reformation und Politik‘ darstellt. Schon die letzten beiden Themenjahre haben dabei gezeigt, dass es nicht um einander ausschließende Pole bei der Findung der Themen geht. Wir hatten ‚Reformation und Musik‘ und ‚Reformation und Toleranz‘ und nun wird es ‚Reformation und Politik‘.

Nach diesem Teil mit ein wenig Kirchentheorie erzähle ich von Veränderungen und Neuem in unseren Kirchenkreis und in unsere Gemeinden, dann werden die stellvertretenden SuperintendentInnen und Carsten Krabbenhöft zu Ihnen sprechen, und dann schließe ich mit ein paar Fragen und Thesen über unsere Zukunft im Kirchenkreis.

application/pdf Epochalbericht zum Herunterladen (109,0 kB)

Gottesdienst zum Nachlesen

Silberne Konfirmation

Silberne Konfirmation mit Abendmahl
in der St. Martin-Kirche zu Bramsche
mit Predigt zu ,Ein Schiff das sich Gemeinde nennt...'
gehalten von Superintendent Hans Hentschel
mit Konfirmanden und der Jugendgruppe von St. Martin

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4. Sonntag nach Epiphanias

Gottesdienst mit Abendmahl
in der Winterkirche von St. Martin in Bramsche
mit Predigt zu 1. Mose 8, 1 – 12
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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Epiphanias Gottesdienst

Epiphanias Gottesdienst
in der Winterkirche von St. Martin in Bramsche
mit Predigt zum Epiphanias-Tagesspruch
‚Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint jetzt.‘
gehalten von Superintendent Hans Hentschel

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Bereits zum dritten Mal schreiben Pastorinnen und Pastoren unter der Rubrik ‚Der Wochengruß‘ für Sie als Besucherinnen und Besucher unserer Internetseite kleine Besinnungen zum Beginn jeder Woche. In diesem Jahr 2014 stehen diese Besinnungen unter dem Thema: ‚Komm, Herr Jesus …‘ und mit jedem neuen Wochenanfang wird Ihnen ein Wort Jesu ausgelegt, das sich in einem der Evangelien des Neuen Testamentes findet.
Wir wollen Sie mit diesen Besinnungen einladen, Teil unseres ‚geistlichen Lebens‘ im Kirchenkreis Bramsche zu werden. Denn die Verkündigung des Evangeliums steht neben all dem verwaltenden und strukturierenden Arbeiten tatsächlich bei uns im Mittelpunkt dessen, was uns wichtig ist.
Lassen Sie sich also von den Autorinnen und Autoren unserer Wochengrüße mitnehmen in Gedanken über das, was Jesus gesagt und getan hat. Die Bilder sind zum großen Teil von Konfirmanden gemalt. Ihre Aufgabe war es, Jesus zu malen, aber ohne Kreuz. Die Fotos sind aus den Kirchen unseres Kirchenkreises.

Wochengruß von Pastorin Anke Kusche

Jesus sagt: Verkauft alles, was ihr habt und gebt Almosen. Macht euch Geldbeutel, die niemals veralten und einen Schatz, der niemals abnimmt im Himmel, wo kein Dieb hinkommt und den keine Motten fressen.

Die ethische Forderung, Arme und Bedürftige zu unterstützen, ist keine Erfindung des Christentums.

Schon im 5. Buch Mose heißt es: “Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, die Hand öffnen.“
Jesu Aufforderung klingt noch radikaler. Ist Besitztum etwa strafbar? Jeder vernünftige Mensch legt etwas zurück!
Im Gleichnis vom reichen Kornbauern, das Jesus direkt vorher erzählt, wird deutlich, was er meint:
Ein Bauer hat eine so große Ernte, dass seine Scheunen nicht ausreichen, um sie unterzubringen. Also baut er größere. Wer würde das nicht tun? Aber dann dreht sich unmerklich etwas ins Verkehrte: der Kornbauer verlässt sich auf seinen Besitz. Er wird zum Mittelpunkt seines Lebens. Das wird deutlich, als er bei sich selbst sagt:
„Gut gemacht! Jetzt bist du auf viele Jahre versorgt. Gönne dir Ruhe, iss und trink nach Herzenslust und genieße das Leben!“ Das ist sein Fehler.

Er muss nun, wenn er nicht mehr arbeiten will, seinen Besitzstand krampfhaft festhalten, damit er sich nicht verringert. So wird aus Sparsamkeit Geiz.
Es geht Jesus nicht darum, Besitz generell zu verteufeln, sondern es kommt vielmehr darauf an, welchen Stellenwert er einnimmt.

Außerdem: wie schnell kann mir etwas zustoßen, was mich aus der Bahn wirft ... und dann nützt mir mein Geld oft gar nichts.
Dann wird deutlich, was wirklich wichtig ist: verlässliche Freunde und das Vertrauen in das Leben sowie in einen, der es gut mit mir meint, der da ist, der mich trägt und stützt.
Das kann ich mit Geld nicht kaufen.
Da brauche ich eine Währung, die jeder Inflation standhält. Einen Schatz im Himmel, wie Jesus es ausdrückt: Vertrauen darauf, dass ich in Gottes Hand geborgen bin über den Tod hinaus. Wer aus diesem Glauben heraus lebt, dessen Herz wird weit.

Weitherzige Menschen sind großzügig. Sie geben gern. Sie verschenken, was ihnen geschenkt wurde. Nicht nur Geld. Auch Zeit oder Fantasie, eine helfende Hand oder ein offenes Ohr.

Superintendent Hans Hentschel

geboren in der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1956

Vikar an der Elisabethkirche in Marburg (Kurhessen Waldeck) von 1980 bis 1982
Pastor in Rosenthal und Roda (Kurhessen und Waldeck) von 1982 bis 1992
Pastor in Marburg an der Trinitatiskirche (Kurhessen Waldeck) von 1992 bis 2006
Pastor in Riepe (Ostfriesland / Hannoversche Landeskirche) von 2006 bis 2011
Superintendent im Kirchenkreis Bramsche seit 2011

Familie: verheiratet mit Hille seit 1982; zwei erwachsene Kinder
Theologische Schwerpunkte: Homiletik und Konfirmandenarbeit
Hobbies: Lesen und Fahrsport mit Pferden
Spleens: Malen zu verschiedenen Gelegenheiten und Elektroantrieb für Auto und Fahrrad


Das Logo des Kirchenkreises Bramsche

Seit Mai 2011 hat der Kirchenkreis Bramsche ein einheitliches und für bisher drei Bereiche seiner Arbeit jeweils farblich anders gestaltetes Logo.

Der Kirchenkreis, das Kirchenamt, die Superintendentur firmieren unter einem in violett gehaltenen Logo.

Alle Bereiche der Kindertagesstättenarbeit gehören zu einem in bunten Pastelltönen gehaltenen Logo.

Der Kreisjugenddienst und alle Bereiche der Kinderarbeit finden sich unter einem knallig bunten Logo.

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Das Kreuz im Zentrum weist darauf hin, wo die Mitte der Arbeit aller Menschen im Kirchenkreis liegt. Unter den vier geschwungenen Bögen, die das Kreuz umgeben kann man sich die vier Regionen vorstellen, die zum Kirchenkreis Bramsche gehören. Das ist einmal die Region Quakenbrück, dann die Region Fürstenau, die Region Bramsche und die Region Wittlage. Die Bögen können als geblähte Segel gesehen werden, die gefüllt vom Wind der tausend und einer kirchlich-gemeindlichen Aktivitäten dem Kirchenkreis Bramsche helfen, in eine gute und selbstbewusst gestaltete Zukunft zu bringen. (Wer sich über die Bedeutung des Logos näher informieren will, kann gern hier die Rede lesen, die Superintendent Hans Hentschel bei der Vorstellung vor den Mitgliedern des Kirchenkreistages gehalten hat)